Die schönsten Spiele, Reime und Lieder für Babys 1. Lebensjahr

1. Monat

Teddy-Gymnastik
Ihr Baby liegt auf dem Rücken. Drücken Sie seine Beinchen leicht gegen seinen Bauch,
dann lassen Sie sie wieder locker und entspannt. Sprechen oder singen Sie dazu:

Teddybär,Teddybär, dreh dich um (beide Beine anheben und sanft nach rechts und links schieben)
Teddybär,Teddybär mach dich krumm (Beine leicht beugen)
Teddybär,Teddybär heb dein Bein (Beine leicht heben)
Teddybär,Teddybär, das ist fein (Beine im Wechsel bewegen)



Babys brauchen feste Rituale. Deshalb ruhig immer das gleiche Schlaflied wie z.B.

Schlaf Kindlein, schlaf, dein Vater hüt´die Schaf,
die Mutter schüttelt´s Bäumelein,
da fällt herab ein Träumelein. Schlaf, Kindlein, schlaf.
Schlaf Kindlein, schlaf, am Himmel zieh´n die Schaf.
Die Sternlein sind die Lämmerlein,
der Mond, der ist das Schäferlein. Schlaf, Kindlein, schlaf.
Schlaf Kindlein, schlaf, so schenk ich dir ein Schaf.
Mit einer gold´nen Schelle fein,
das soll dein Spielgeselle sein. Schlaf, Kindlein, schlaf

Summ, summ, summ,
Bienchen, summ herum!
Ei, wir tun dir nichts zuleide,
flieg nur aus in Wald und Heide!
Summ, summ, summ,
Bienchen, summ herum!
Summ, summ, summ,
Bienchen, summ herum!
Such in Blumen, such in Blümchen
dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
Summ, summ, summ,
Bienchen, summ herum!



      
2. Monat

Sie beugen und strecken die Beine Ihres Babys im Wechsel
oder bewegen sie im Takt nach oben und unten, während Sie singen:

Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?
Das sind die lieben Gänschen, die haben kein´Schuh.
Der Schuster hat´s Leder, kein´Leisten dazu,
drum müss´n die lieben Gänschen wohl geh´n ohne schuh,
drum muss´n die lieben Gänschen wohl geh´n ohne Schuh.



Ist Ihr Baby unruhig oder müde, legen Sie es auf Ihre Beine
(größeres Kissen darunter) und schaukeln es leicht hin und her. Singen Sie dazu:

Wer hat die schönsten Schäfchen? Die hat der goldene Mond,
der hinter unsern Bäumen am Himmel droben wohnt.
Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will,
hervor aus seinem Hause zum Himmel leis´und still.
Dann weidet er die Schäfchen auf seiner blauen Flur,
denn all die weißen Sterne sind seine Schäfchen nur.
Sie tun sich nichts zuleide, hat eins das andre gern,
und Schwestern sind und Brüder
da droben Stern an STern.
Und soll ich dir eins bringen,
so darfst du niemals schrei´n,
mußt freundlich wie die Schäfchen
und wie ihr Schäfer sein.



3. Monat

Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen: (die Beinchen abwechselnd
heben und senken oder vorsichtig die Fußsohlen gegeneinander patschen)
Eier und Schmalz, Butter und Salz,
Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gehl. (die Beine abwechselnd beugen und strecken)
Schieb, schieb in`Ofen rein, der Kuchen wird bald fertig sein! (die Beine leicht an den Bauch drücken)


Sie lehnen Ihr Baby an Ihre angewinkelten Oberschenkel mit dem Gesicht zu Ihnen
und krabbeln mit Ihren Fingern in Etappen von seinem großen Zeh hoch bis zum Ohrläppchen:

Wohnt hier die kleine Anna (Name Ihres Kindes)
Eine Treppe höher. Wohnt hier die kleine Anna?
Eine Treppe höher. (wenn Sie am Hals angekommen sind:)
Wohnt hier die kleine Anna?
Ja, hier wohnt die kleine Anna.
Soll ich klingeln? (am Ohr zupfen)
Oder klopfen? (leicht auf die Brust klopfen)
Ja, hier wohnt die Anna!



4. Monat

Sie radeln mit den Beinen Ihres Babys: Sie beugen und strecken, heben und
senken sie im Wechsel, klatschen vorsichtig mit den Füßchen. Dazu können Sie singen:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh,
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag.
Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag.
Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh,
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
Sie wringen, sie wringen, sie wringen den ganzen Tag.
Sie wringen, sie wringen, sie wringen den ganzen Tag.
(in weiteren Strophen die letzten beiden Zeilen ersetzen durch:)
Sie hängen, sie hängen, sie hängen den ganzen Tag.
Sie trocknen, sie trocknen, sie trocknen den ganzen Tag.
Sie bügeln, sie bügeln, sie bügeln den ganzen Tag.
Sie schwatzen, sie schwatzen, sie schwatzen den ganzen Tag.
    
Sie sitzen im Schneidersitz auf dem Boden, das Baby auf Ihrem Schoß. Nun strecken Sie langsam die Arme Ihres Babys zur Seite (nicht nach oben) und führen sie über seiner Brust wieder zusammen. Das wiederholen Sie immer wieder, während Sie singen oder sprechen:

Ri-ra-rutsch wir fahren in der Kutsch´.
In der Kutsche fahren wir, auf dem Esel reiten wir.
Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch´.
Ri-ra-rutsch wir fahren in der Kutsch´.
In der Kutsche fahren wir, von der Brücke springen wir.
Ri-ra-rutsch wir fahren mit der Kutsch´.
(gemeinsam mit Ihrem Kind langsam nach hinten fallen lassen)



5. Monat

Babys genießen alle Arten von Fingerspielen. Bereits nach wenigen Wiederholungen hört Ihr Baby am Klang Ihrer Stimme, was nun wieder gespielt wird. Ändern Sie die Fingerspiele so ab, wie es Ihrem Kind am besten gefällt.

Kommt ein Mäuschen,
(vom Handgelenk aus den Arm Ihres Babys hochkrabbeln)
baut sich ein Häuschen.
(mit den Händen ein Dach über seinem Kopf bilden)
Kommt ein Mückchen,
(vom Handgelenk aus den anderen Arm hochkrabbeln)
baut sich ein Brückchen.
(die Hände über seinem Bauch aufeinanderlegen)
Kommt ein Floh,(am Ohr kitzeln)
und der macht so! (auf die Nase hüpfen und kitzeln)

    
Ein Elefant wollt´bummeln geh'n,
(Beine langsam auf und ab bewegen)
sich die ganze Welt beseh´n.
Bald ist er nicht mehr allein, alles trampelt hinterdrein.
(Beine schnell auf und ab bewegen)
Langsam setzt er Fuß vor Fuß, denn er ist kein Omnibus.
(mit beiden Beinen gemeinsam einen Kreis malen)
Und schon singt das ganze Land
dies Lied vom Elefant.
(mit den Fingern die Beine hochlaufen bis zum Mund und ihn zart streicheln oder küssen)



6. Monat

Sie setzen Ihr Kind auf Ihre Knie, wippen sanft mit
den Beinen und singen oder sprechen dazu:

Hoppe,hoppe Reiter,
wenn er fällt, dann schreit er.
Fällt er in den Graben,
lachen alle Raben,
fällt er in den Sumpf,
macht der Reiter plumps.
(Sie halten ihr Baby unter den Achseln, öffnen Ihre Knie und lassen es etwas nach unten fallen.)

    
Wenn Ihr Baby sich weh getan hat, nehmen Sie es zärtlich auf den Arm und
singen ihm vor. Das beruhigt es und spendet ihm Trost:

Heile, heile Segen,
morgen gibt es Regen,
übermorgen gibt es Schnee,
tut´s schon nicht mehr weh!
Heile, heile Segen,
sieben Tagen Regen,
sieben Tage Schnee,
es tut bald nicht mehr weh.
Heile, heile Segen,
sieben Tage Regen,
sieben Tage Sonnenschein,
wird alles wieder heile sein.



7. Monat

Ihr Baby sitzt seitlich auf Ihrem Schoß und Sie bringen es langsam in Schräglage. Danach verlagern Sie sein Gewicht abwechselnd nach rechts und nach links. So werden seine Nackenmuskeln und die schrägen Bauchmuskeln kräftiger. Dazu gibt es folgenden Reim:

Ich fahre, ich fahre, ich fahre hin und her.
ich fahr´mit meinem Schiffchen, das ist ja gar nicht schwer.
(den Oberkörper nach hinten und nah vorne bewegen)
Ich fahr´nach rechts, ich fahr´nach links,
(den Oberkörper zu den Seiten hin bewegen)
ich fahr´nach Hause, hoffentlich stimmt´s.(umarmen)
Ich fahre hoch und fahre runter,
(hochheben und vorsichtig auf die Füße stellen, langsam wieder absenken)
dabei wird mein ......(Name Ihres Kindes)
ganz schnell munter. (Nasen vorsichtig aneinander stupsen)


Da kommt ein kleines Mäuschen, will gerne in sein Häuschen.
(mit den Fingern am Fuß entlang den Körper hochkrabbeln)
Doch wo ist das Häuschen hin? Ach, daaaaa ist´s.
(am Bauch hoch und runtersausen)
Schnell mach klingelingeling. (am Ohr zupfen)
Guten Tag, mein Schatz.
Gib mir einen dicken Schmatz. (küssen)



8. Monat

Old Mac Donald hat ein Haus, hi-a--hi-a-ho.
Da schaut ein Hund zum Fenster raus, hi-a-hi-a-ho.
Der macht wau,wau hier und wau, wau da,
hier mal wau, da mal wau, überall macht´s wau,wau,wau!
Old Mac Donald hat ein Haus, hi-a-hi-a-ho.
Old Mac Donald hat ein Haus, hi-a-hi-a-ho.
Da schaut eine Maus zum Fenster raus, hi-a-hi-a-ho.
Die macht piep, piep hier und piep, piep da,
hier mal piep, da mal piep, überall macht´s piep, piep, piep!
Old Mac Donald hat ein Haus, hi-a-hi-a-ho.
in weiteren Strophen:
Gans-quack-quack
Schwein-quiek, quiek
Kuh-muh,muh
Huhn-gack,gack


Ihr Baby sitzt auf Ihrem Schoß, und zwar entweder mit dem Gesicht zu Ihnen, so daß Sie beim Abschlußplumps sein Gewicht leicht nach hinten verlagern, oder mit dem Rücken zu Ihnen, so daß Sie mit ihm zusammen langsam nach hinten umfallen. Sie hoppeln und sprechen dazu:

Schicke, schacke, Reiterpferd!
Pferd ist nicht drei Pfennig wert.
Alle kleinen Kindchen
reiten auf dem Füllchen.
Wenn sie größer werden,
reiten Sie auf Pferden.
Geht das Pferdchen
trib,trib,trab,
fällt der kleine Reiter ab!



9. Monat

Sie tippen nacheinander alle Finger Ihres Babys an und schütteln
zum Schluß seinen kleinen Finger sanft. Dazu sprechen Sie:

Das ist der Daumen,
der schüttelt die Pflaumen,
der hebt sie wieder auf,
der bringt sie nach Haus´,
und der Kleinste ißt sie alle auf.

Setzen Sie Ihr Kind auf den Schoß und wippen
Sie es mit Ihren Oberschenkeln:

Hopp hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp,
über Stock und über Steine,
aber brich dir nicht die Beine.
Immer im Galopp,
hopp, hopp, hopp, hopp, hopp.
Brr,Brr,he,
steh doch Pferdchen, steh.
Sollst schon heut´noch weiterspringen
muß dir erst noch Futter bringen.
Brr, brr,brr,brr,he,
steh doch Pferdchen, steh.
Tripp, tripp, trapp,
wirf mich nur nicht ab!
Sollst mich fleißig weitertragen
werd´es sonst der Mutter sagen,
tripp, tripp, tripp, tripp, trapp,
wirf mich nur nicht ab.



10. Monat

So lernt Ihr Kind die Namen in der Familie kennen: Sie nehmen es auf den Schoß und wackeln leicht mit den Knien oder schaukeln seitlich hin und her. Dazu singen Sie:

Hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp.
Alleine reiten mag ich nicht,
drum nehm´ich mir den......Opa, Oma usw mit.
Hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp..

    
Ihrem Baby macht es großen Spaß, sich immer wieder mit seinen Beinchen abzustoßen. Stellen Sie es auf Ihren Schoß, halten Sie es unter den Armen fest und wippen
Sie im Takt zu:

Häschen in der Grube saß und schlief, saß und schlief.
Armes Häschen bist du krank, daß du nicht mehr hüpfen kannst?
Häschen hüpf, Häschen hüpf, Häschen hüpf.
Häschen vor dem Wolfe, hüte dich, hüte dich!
Packt mit seinem scharfen Zahn
sonst dein kleines Schwänzchen an.
Häschen lauf, Häschen lauf,
Häschen lauf.



11. Monat

Tanzen Sie mit Ihrem Baby immer wieder zu Musik oder zu selbst gesungenen Liedern.
Diese Freude ist kaum zu überbieten.

Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
in unserm Kreis herum, dideldum,
es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
in unserm Kreis herum.
Er rüttelt sich, er schüttelt sich,
er wirft sein Säckchen hinter sich.
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
in unserm Kreis herum.


Zehn kleine Zappelfinger zappeln hin und her,
zehn kleinen Zappelfingern fällt das gar nicht schwer.
(Hände immer wieder von links nach rechts und rechts nach links zappeln lassen)
Zehn kleine Zappelfinger zappeln auf und nieder,
zehn kleine Zappelfinger tun das immer wieder.
(mit den Händen immer wieder auf und nieder zappeln)
Zehn kleine Zappelfinger zappeln ringsherum,
zehn kleine Zapelfinger scheint das gar nicht dumm.
(Hände hin- und herdrehen, zu Ihrem Kind hin- und wieder wegbewegen)
Zehn kleine Zappelfinger spielten mal Versteck.
Zehn kleine Zappelfinger sind auf einmal weg!
(Hände hinter Ihrem Kopf verstecken, dann hinter Ihrem Rücken)
Zehn kleine Zappelfinger kommen zu dir rüber,
(mit Ihren Händen zum Kind hinkrabbeln)
zehn kleine Zappelfinger tun es immer wieder.
(wieder Ihre Hände zappeln lassen, Ihr Baby küssen)



12. Monat

 Ein Hase wollt´zur Schule geh´n, zur Schule ganz allein.
(mit den Fingern den Arm hochlaufen)
Er hat den Bach dort nicht geseh´n,
und - plumps! - fiel er hinein.
(Hand sanft auf den Bauch Ihres Babys fallen lassen)
Der Bach trieb rasch dem Tale zu, dort wo die Mühle steht,
(Hände zwischen den Beinchen Ihres Kindes hin- und herbewegen)
und wo sich ohne Rast und Ruh´das große Mühlrad dreht.
(mit den Fingern am Bauch Kreise malen)
Ganz langsam drehte sich das Rad,
fest hielt´s der kleine Has´,
(immer langsamer werden und stillhalten)
und als er endlich oben war,
(mit den Fingern bis zum Hals hochlaufen)
sprang er vergnügt ins Gras.
(Riesensprung bis zu den Beinen)
Da lief der Hase heim ganz schnell, vorbei war die Gefahr.
(mit den Fingern die Beine entlang bis zu den Füßen laufen)
Der Vater rubbelt froh sein Fell, bis daß es trocken war.
(nehmen Sie Ihr Baby in den Arm und rubbeln Sie es sanft


Wenn Ihr Kind krank ist, braucht es viel Zuwendung.
Wiegen Sie es sanft in Ihren Armen und sprechen Sie dazu:

Denkt euch nur, der Frosch ist krank,
liegt nur auf seiner Gartenbank,
quakt nicht mehr, wer weiß wie lang,
ach, wie fehlt mir sein Gesang:
Denkt euch nur, der Frosch ist krank!