Das Konzept der Tagesgroßpflegestelle: Birgit Knoll, ab dem 01.05.2009

Das Jugendamt -Berlin - Reinickendorf hat mir meinen großen Wunsch erfüllt sodass  ich ab dem 01.05.2009 eine Tagesgroßpflegestelle führen darf. Ich möchte mich bei Frau Schade für ihr großes Vertrauen  rechtherzlich bedanken und hoffe das ich mit großer Ehre und viel Fleiß meine Großtagespflegestelle führen werde. Vielen Dank für ihr Vertrauen und ich hoffe das ich ihre Ansprüche immer gerecht bleibe.  

Auch ein Dankeschön an Frau Hildemann auch sie hat mich sehr nett in Reinickendorf auf genommen.

ehemals Pankow -    Wilhelmsruh bis 30.09.2008

Berlin -Reinickendorf  (Wittenau )ab 01.10.2008

 

 öffentlich geförderte Tagesmutter über das Jugendamt - Reinickendorf

Dieses Konzept wurde in einem Zeitraum von zwei Monaten erarbeitet, für die Mithilfe an der Ausarbeitung meines Konzept danke ich meinen Ehemann Bertram Knoll.

  • Das Konzept wurde im August 2002 fertig gestellt, ist abhängig vom Alter des Kindes und ist zur Zeit aktuell.
  • Die Aktualisierung hatte Ich am 01.06.2008 schriftlich vorgenommen und betrifft das Deckblatt Seite 1 sowie die Positionen 7-23,für das Jugendamt - Reinickendorf.
  • Das Hauptkonzept mit den weiteren Seiten von 1-37 liegt in der Tagespflegestelle Birgit Knoll und ist Teilweise nicht über das Internet verfügbar.
  • Abweichungen sind möglich.

   1) Deckseite

   2) Hauptseite

   3) Vorstellung

   4) Flyer-kleines Konzept

   5) Pflicht-Vorbereitungsseminar für Tagesmütter

   6) Pflegeerlaubnis für Kindertagesgroßpflegestelle Birgit Knoll

   7) Über mich: Zur Person Birgit Knoll

   8) Sonstiges -  (was biete Ich an )Wurfzettel

   9) Öffnungszeiten und Schließzeiten

  10) Eingewöhnung

  11) Grundausstattung für das Kind

  12) Allgemeines zur Tagespflegestelle

  13) Meine pädagogische Grundhaltung

  14) Meine Ziele (u.a. ich würde gerne eine Großpflegestelle führen) wurde mir von Fr. Schade zum 01.05.2009 erfüllt.

  15) Innere Orientierung (Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit, innere      

       Ruhe  und Ausgeglichenheit, Bewegungssicherheit, Kreativitäts-

       Erziehung )

  16) Äußere Orientierung (Umweltbewusstsein, Konfliktfähigkeit, Sprach-

       Erziehung, Musikerziehung, Gleichberechtigung

  17) Wege um Ziele zu erreichen

  18) Feste mit den Tageskindern und den Eltern

  19) Rahmenbedingungen

  20) Ausstattung ,Spiel und Beschäftigungsmaterialien

  21)Außengelände meiner Tagespflegestelle

  22) Verpflegung

  23) Elternzusammenarbeit

  24) Berliner Grundzertifikat von Birgit Knoll

  25) Berliner Aufbauzertifikat

  26) Führungszeugnisse

  27) Seitenauszüge meiner Homepageseite

  28) Informationen div.( Lärmschutz ,Läuse usw.)

  29) Informationen - Auszüge aus Gesetzes Texten, die für die Kindertages-

       Pflegestelle relevant sind

  30) Stadtplan  ( nicht über das Internet verfügbar )

  31) Erste Hilfe Bescheinigungen von Birgit Knoll

  32) Haftpflichtversicherung für die Tagesmutter ( Kinder )

  33) Gesetzliche Unfallversicherung

  34) Referenzen und Fotos von ehemaligen Tageskindern

  35) Urlaub der Tagesmutter ( siehe Internet) -

  36) Preisinformationen zur privaten Tagesbetreuung

      (Bezahlung  und Vermittlung nur über private Tagesmütter möglich)

  37) Spiele und Lieder für die Tageskinder


8)Sonstiges (was biete ich an )

Ab ca.1/1,5 Jahren ( wenn die Kinder laufen können ) ,gehe Ich auch 1 mal in der Woche auf Wunsch der Eltern ,  mit den Kindern ( in Begleitung einer anderen Tagesmutter ) zum Baby-Kinderturnen. Der Turnunterricht wird von einer Turnlehrerin geleitet und muss daher privat bezahlt werden.

9. Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag  von 05.00 Uhr - 16.00 Uhr

                     Freitag  von 05.00 Uhr - 15.00 Uhr und nach Vereinbarung

Die Kinder sollten bis 9.00 Uhr in der Tagespflegestelle sein, da sonst der Tagesablauf gestört wird und sich bereits feste Spielgruppen gebildet haben, in die sich das Kind nur schwer integrieren kann.


Bei Krankheit des Kindes erbitte ich Nachricht bis 8.00 Uhr.

 

9) Schließzeiten - Urlaub der Tagesmutter Birgit Knoll

( siehe Internet Urlaub)

Änderungen möglich!!!

Ersatzbetreuung für die Urlaubszeit ist eventuell möglich, aber bitte rechtzeitig Bescheid sagen)

 

10) Eingewöhnung

In der Regel brauchen die Kinder 1-2 Wochen mit einem der Eltern. Sie sollten 1-2 Stunden, zu den unterschiedlichsten Tageszeiten die Tagespflegestelle besuchen. Nach ca. drei Tagen, kann man die Std. erhöhen.

11)Grundausstattung für das Kind

 Eventuell ein Reisebett für das Kind, Kissen und Bettdecke, Windeln, Creme, feuchte Tücher und Ersatz – Bekleidung nach Jahreszeit- nach Vereinbahrung bitte mitbringen .

12) Allgemeines zur Tagespflege

Leider habe Ich  schon öfters die Erfahrung gemacht ,das  viele Eltern die Tagespflege nur als Überbrückung zum Kindergarten nutzen.

Die Tagespflegestelle Birgit Knoll bietet die Chance zu einem gemeinsamen gestalteten Lebensraum. Jenseits von Argwohn, Misstrauen und einer

feindseligen Stimmung schaffe ich Klima in dem sich Eltern und Kinder der verschiedenen Kulturen wieder finden, sich angenommen und wohl fühlen

können und so sozial integriert werden. Die interkulturelle Arbeit ist mir deshalb ein besonderes Anliegen.

Zur Zeit (2008) ,bin ich eine Einzeltagespflegestelle und habe die Pflegeerlaubnis  von 4 Kindern. Die Altersgruppe der Kinder beträgt ca. (0-3 Jahre)

Ab dem 01.05.2009 , bin ich eine Tagesgroßpflegestelle und  habe die Pflegerlaubnis von  5 Kinder.

Flexible Betreuungsangebote nur nach Absprache.

13) Meine pädagogische Grundhaltung

Jedes Kind bringt vielfältige Erfahrungen aus der Familie, mit Freunden auf dem Spielplatz usw. mit, wenn es in meine Tagespflegestelle kommt. Ich verstehe mich als ihre Begleiter für die spätere  Kindergarten- und Hortzeit, die dem Kind neue und andere Erfahrungen ermöglicht.

Ich möchte die Lebenssituation eines jeden Kindes wahrnehmen, um es in seiner unverwechselbaren Individualität besser zu verstehen und ernst nehmen zu können. Dies geschieht durch aufmerksame Wahrnehmung der persönlichen Entwicklung sowie durch regelmäßige Seminare und Fortbildungen  und dem kritischen Bedenken des eigenen pädagogischen Handelns, nicht zuletzt durch die Gespräche mit den Kindern und deren Eltern. So wird uns die Persönlichkeit eines jeden Kindes bewusster und das ermöglicht uns die individuelle Unterstützung eines jeden Kindes, sofern hier im Sinne der Subsidiarität (wenn die Kräfte des Einzelnen nicht ausreichen, seine Funktionen wahrzunehmen) Hilfe nötig ist. Die Kinder erlernen den Umgang mit Alltagsproblemen leichter in einer Umgebung in der sie sich angenommen und geborgen fühlen und eine liebevolle Betreuung erfahren.

Dies findet in jeder Gruppe, auf die Persönlichkeit eines jeden Kindes bezogen, statt. Daher ist es für mich von Bedeutung, den Kindern eine Gruppenzugehörigkeit zu vermitteln und zu ermöglichen.

So lernen die Kinder untereinander gegenseitiges Annehmen.

In erster Linie verstehe ich meine Arbeit als Dienst an der Zukunftsfähigkeit der Kinder. Ziel dieses Dienstes ist die Befähigung der Kinder zu Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen. In der Gruppe werden die Kinder sowohl in ihrer Individualität gefördert als auch zum gemeinschaftlichen Leben in der Verschiedenartigkeit der Gruppenmitglieder befähigt.

Dazu bietet meine Tagespflegestelle, Freiräume für die individuelle Entfaltung des Kindes als auch Erfahrungsräume für das Leben in Gruppe und Gemeinschaft über die Tagespflege hinaus an. Die Kinder haben die Möglichkeit auch andere Tagespflegegruppen zu besuchen.

In der Tagesstätte haben die Kinder vielfältige Rückzugsmöglichkeiten durch die Tagespflege von persönlichen Nischen (Ecken) innerhalb der Gruppe und im Außengelände. Diese können je nach den Bedürfnissen der Kinder unterschiedlich ausgerichtet und gestaltet werden.

In der Tagespflegestelle werden den Kindern von Zeit zu Zeit verschiedene Ideen zur freiwilligen Teilnahme angeboten.

Die Gestaltung eines jeden Tages wird ausgerichtet nach den Bedürfnissen der Kinder und den aktuellen Geschehnissen in den Familien und der Umwelt.

Ein Kind, das ermuntert wird, lernt Selbstvertrauen.

Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird, lernt Geduld.

Ein Kind, das gelobt wird, lernt Bewertung.

Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt, lernt Gerechtigkeit.

Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt, lernt Freundschaft.

Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf, lernt Vertrauen.

Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt Liebe in dieser Welt zu empfinden. (Zitat unbekannt)

14) Meine Ziele

Mit meinem Angebot schaffe ich den Kindern einen Raum in dem sie sich geborgen fühlen und Menschlichkeit erleben können

.Mein Wunsch und Ziel :

Ich würde gerne eine Großpflegestelle führen. ( Erfüllt durch Frau Schade ).Danke

15) Innere Orientierung
       Selbstbewusstsein

Die Kinder können ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse äußern (z.B. "Ich möchte nach draußen." "Ich möchte frühstücken." ...) und umsetzen. Sie stehen zu ihren Meinungen und Entscheidungen. Sie sind fähig, sich selbst und andere einzuschätzen und lernen, die Stärken und Schwächen anderer Kinder zu akzeptieren und die eigenen zu erkennen (z.B. auf Kinder mit Sprachproblemen geduldig zu reagieren).

Selbstständigkeit (Autonomie) und Verantwortungsbewusstsein

Die Kinder haben vielfältige Möglichkeiten sich selbstständig zu verhalten

beim Decken des Tisches und anderen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten

Schleifen binden, Uhr lesen

Körperhygiene (jedes Kind hat seine eigene Zahnbürste)

Selbstbestimmung im Freispiel mit selbst gewählten Partnern

mit Material sorgfältig umzugehen (nichts bemalen oder zerreißen) und aufzuräumen.

Durch die Übernahme kleiner Aufgaben (Blumen gießen, Größere helfen Kleineren, helfen beim Säubern der Schränke und Spiele, tragen sie Verantwortung im Zusammenleben der Gruppe.

So lernen die Kinder Verantwortung für sich und anderen gegenüber zu übernehmen (immer vom Alter abhängig).

                  Innere Ruhe und Ausgeglichenheit

In ihrer hektischen Umgebung kommen viele Kinder nicht mehr zur Ruhe. In der Tagespflegestelle haben sie die Möglichkeit innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden , da die Gruppen sehr klein sind.

durch einen regelmäßigen, an den Bedürfnissen der Kinder orientierten Tagesablauf

durch beständige Gruppen

durch gezielte Angebote (Bilderbücher ansehen, autogenes Training).


Bewegungssicherheit durch Laufen, toben und rennen.

                            Kreativitätserziehung


An meinem Tisch biete ich viele verschiedene Materialien an (Kork, Stifte, Wolle, Schere, Knöpfe, Kleber, Bierdeckel, Kronkorken, Naturmaterialien...), mit denen die Kinder selbstständig experimentieren und ihre Kreativität entwickeln können.

Dies wird durch Angebote und Anregungen von mir unterstützt. Die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik wird gefördert .

16 ) Äußere Orientierung

                                Umweltbewusstsein

Durch Spaziergänge, Wahrnehmungsübungen draußen (Wärme auf der Haut spüren) gehen die Kinder wissbegierig und sensibel mit Natur um und erfahren diese als wertvoll und schätzenswert. Sie empfinden Freude beim Aufenthalt in der Natur (Ausflüge und Fahrten). Die Kinder werden mit den Problemen der Umwelt konfrontiert (Müll auf dem Spielplatz, Ratten) und lernen Lösungsmöglichkeiten kennen (Müllvermeidung, Müllsortierung, Aufräumaktionen).

                                  Konfliktfähigkeit

Sie erfahren mit Problemen in Alltagssituationen (z. B. Streit auf dem Bauteppich) konstruktiv umzugehen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Dabei stehe ich den Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Die Kinder versuchen Aggressionen und Frustrationen nicht körperlich zu äußern, weil sie andere Lösungsmöglichkeiten und Alternativen vermittelt bekommen. Die Kinder lernen verbal (sprachlich) Konfliktsituationen zu meistern.

                                   Spracherziehung

Ich beobachte, dass die Sprachentwicklung der Kinder seit einigen Jahren einer gezielten Förderung bedarf. Die Kinder erfahren, dass ihnen zugehört wird. Sie haben Zeit, Sätze zu formulieren. Die Kinder erweitern ihren Sprachschatz durch betrachten von Bilderbüchern und durch Erzählungen.

Ich halte Kontakt zu den Eltern und spreche mit ihnen über Sprachprobleme und Förderungsmöglichkeiten. Für die Kinder  bin ich beim Erlernen der deutschen Sprache in erster Linie ein Vorbild. Bildliche Darstellungen und Gestik helfen uns bei der Vermittlung. Spielerisch werden Situationen aus dem Alltag kommentiert, so dass sich der Sprachschatz der Kinder durch praktisches Handeln immer mehr erweitert.

                                    Musikerziehung

Die Musik gibt unserer Freude am Zusammensein Ausdruck. Daher singe ich viel mit meinen Kindern, klatschen zum Rhythmus. Dies kommt besonders bei der Gestaltung meiner Feste zur Geltung.

                                   Gleichberechtigung

Die Verantwortung der oben genannten Punkte  übernehmen Jungen und Mädchen gleichermaßen. Alle Angebote sind an Jungen und Mädchen gerichtet (Tanzen, Fußball spielen usw.).

17) Wege um die Ziele zu erreichen

Im alltäglichen Miteinander setze ich meine Ziele in praktisches Tun um und nähern uns so dem gestrecktem Ziel. Das geschieht durch geplantes und zielstrebiges Handeln. Für die Planung und Absprachen  nehme ich mir Zeit, damit mein Tun langfristig Erfolgs versprechend sein kann. Im folgenden Abschnitt verdeutliche ich unser Bemühen. Und konkretisiere ich die von mir eingeschlagenen Wege.

Kinder akzeptieren heißt für mich: ich nehme das Kind als eigene Persönlichkeit an und verstehen es mit seinen Interessen und Bedürfnissen. Dabei berücksichtige ich die individuelle Familiensituation und das soziale Umfeld.

Ich suche den täglichen Austausch mit den Eltern, um das einzelne Kind ganzheitlich wahrnehmen zu können. Auf das Gespräch mit den Eltern bin ich angewiesen, um die umfassende Wahrnehmung der Kinder garantieren zu können. Kinder aus unterschiedlichen Sprachen und Kulturen besuchen meine Tagespflegestelle. Um mehr über deren Lebenssituationen und Verhaltensweisen zu erfahren, mache ich besondere Fortbildungen . Spezifische Informationen gibt uns vor allem der gute Kontakt zu den Eltern, um den ich mich besonders bemühe.

Sicherheit und Orientierungshilfe gebe ich den Kindern in der Tagespflegestelle indem ich Grenzen setze und diese mit einer gewissen Konsequenz einhalte. Wenn z.B. ein Kind eine Hauswand bemalt, dann muss es diese auch wieder säubern. So lernt es, Verantwortung für sein Verhalten zu übernehmen und fremdes Eigentum nicht zu zerstören oder zu beschädigen.

Einfühlsamkeit, Aufmerksamkeit, Stabilität und Belastbarkeit zählen zu den wichtigsten Eigenschaften einer Tagesmutter. Dabei muss sie ebenso flexibel sein, um dem Kind Hilfestellungen in allen Lebenssituationen leisten zu können.

Bei diesen Anforderungen darf nicht vergessen werden, dass auch eine Tagesmutter nur ein Mensch ist, dessen eigene Bedürfnisse zu berücksichtigen sind um die gestrecktem Ziele zu erreichen und bringt so als individuelle Persönlichkeit ihre Ansichten und Wertvorstellungen ein und prägt damit maßgeblich den Alltag.

Im persönlichen Gespräch wird die gemeinsame Arbeit erörtert und durch neue Ideen erweitert.

18) Feste + Unternehmungen

       -Fasching

       -Sommerfest

       - Ausflüge : Zoo / Tierpark ,Baden

       -Kinderreise ,je nach Alter abhängig

       -Laternenfest

       -Weihnachtsfest

19) Rahmenbedingungen

                                  Räumlichkeiten

Zu meiner Gruppe gehört ein Spielraum  und ein Schlafraum.

Im Raum können verschiedene Spielecken gestaltet werden z. B. Kuschelkiste , Hüpfburg und Rutsche.

20) Ausstattung, Spiel- und Beschäftigungsmaterial

Unsere Hände können viel mehr als nur zupacken! Sie sind die äußerst sensiblen "Werkzeuge" des Menschen. Durch die Hände begreifen wir zu Beginn unseres Lebens die Welt. Eine Fülle von verschiedenen Materialien hilft den Kindern eigene Erfahrungen zu sammeln.

Puppenkiste: Kleidung, Spiegel, Schminke, Taschen, Decken, Puppen, Schuhe, Geschirr, etc.

Baukiste: Konstruktionsspielzeug, Duplo, Playmobil, Bausteine, Puzzel Holztiere, Autos, etc.

Mal- bzw. Materialecke: Papier, Buntstifte, Filzstifte, Kleber, Kleister, Wasserfarbe, Pinsel, Knete, Scheren, Holzreste, Wolle, Kork, Tonpapier, Transparent- und Krepppapier, Perlen, Korken, Styropor, Schachteln, Eierkartons und andere Materialien aus Natur und Umwelt

Kuschel- bzw. Leseecke: Kissen, Kuscheltiere, Matratzen

Neben diesen Spielmaterialien verfüge Ich über verschiedene Gesellschaftsspiele und Bilderbücher.

21) Außengelände

Direkt an meine Tagespflegestelle grenzt das Außengelände, das genügend Raum zum Toben, Rennen und Spielen bietet. Den Kindern stehen hier verschiedene Spielgeräte und Spielmöglichkeiten zur Verfügung: Kletterturm mit Rutsche,  Auto, Sandkasten, Wippe, Bälle, Sandsachen, Planschbecken, Gummitwist,  etc.

Weiterhin befinden sich auf dem Gelände eine  bunte Plastik vierer Sitzbank mit Tisch von Little Tikes.

In direkter Nähe befindet sich ein großer Park mit Spielplatz. Außerdem befinden sich noch weitere Spielplätze in der näheren Umgebung; durch deren Erkundung lernen die Kinder auch ihren Stadtteil kennen, die zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sind.

22) Verpflegung ( Abweichungen möglich )

ca. 7.00               kleines Frühstück

ca. 9.00  -   9.30   Frühstück und Obst

ca.11.00  -  11.30  Mittagsessen

ca.11.30  -  14.00  Mittagspause

ca.14.00  -  14.30  Vesper

 

Ein leerer Bauch spielt nicht gerne, darum haben die Kinder die Möglichkeit das Frühstück von 9.00 bis 9.30 Uhr in einer fröhlichen Runde zu verzehren. Obst und Rohkost, steht auf dem Frühstückstisch den ganzen Tag bereit. Getränke wie Milch, Tee, Kakao oder Wasser können von den Kindern nach bedarf getrunken werden.

Ich biete ein abwechslungsreiches und Vitaminreiches essen an, das teilweise aus Tiefkühlkost und frisch zubereiteten Zutaten besteht und auch manchmal durch einer Fremd Firma angeliefert wird. Zu jeder Hauptmahlzeit wird ein Nachtisch gereicht.

Nur Babykost oder Spezialkost werden von den Eltern mitgebracht.

Um eine angenehme Atmosphäre beim Essen zu schaffen, decke ich mit den Kindern gemeinsam den Tisch. Nach dem Händewaschen nehmen sich die Kinder teilweise selbstständig die Speisen vom Teller. Durch probieren des Essens lernen sie vielfältige Speisen kennen. Außerdem führe ich sie an Tischsitten heran, z.B. das essen mit Messer und Gabel und Löffel.

Das Zähneputzen nach jedem Essen gehört selbstverständlich dazu (Zahnputzset und Zahnpasta wird von den Eltern gestellt).

 

23) Elternarbeit

Um eine gute Arbeit mit den Kindern leisten zu können, ist es mir sehr wichtig, auch mit den Eltern in gutem Kontakt zu stehen, gegenseitiges Vertrauen und Achtung aufzubauen aber trotzdem auch die erforderliche Distanz zu wahren. Die Bedürfnisse, Wünsche und Ideen der Eltern müssen für mich erkennbar sein; nur so kann man Verständnis für die Situation des anderen bekommen und sich darauf einstellen. Dies versuche ich, indem ich den Eltern die Möglichkeit geben, sich in einer offenen Atmosphäre auszutauschen und sich wohl zu fühlen, kleine Gespräche zwischen “ Tür und Angel “ anbieten (immer ein offenes Ohr und Auge haben), jedoch dürfen diese die pädagogische Spielarbeit nicht beeinträchtigen, Termine für Beratungsgespräche bereit stellen,

  • Den Eltern ein Mitspracherecht (z.B. Themenvorschläge oder Anregungen) zukommen lassen
  • Grillabende, gemütliches Beisammensein mit / ohne Kinder anbieten
  • meine Arbeit den Eltern transparent darstellen
  • sachgerechte Kritik aufnehmen und überdenken

Wir (mein Mann und ich) freuen uns über Mithilfe der Eltern bei der Organisation und Durchführung unserer Feste wie

  • Weihnachten
  • Sommerfest
  • usw.

Siehe Anlage und Fotos

34) Nach Beendigung des Betreuungszeitraumes, würde ich mich über eine Beurteilung (Referenz) freuen.

Ich danke meinen Mann Bertram Knoll, für die Mithilfe an der Ausarbeitung meines Konzeptes.

 

 

 

 

 

 

 

 

Information:

Tagesmutter bald von der Steuer absetzbar ?
Berufstätige Eltern sollen die Kosten für eine Tagesmutter beziehungsweise für einen Kinderhort künftig von der Steuer absetzen können. Das plant laut "Rheinische Post" eine Arbeitsgruppe von Finanz- und Familienpolitikern der SPD-Bundestagsfraktion. Zusätzlich zum derzeit geltenden Betreuungsfreibetrag (3024 DM pro Kind und Jahr) müsse es weitere Steuervorteile geben. Laut einem Vorschlag der SPD-Finanzpolitikerin Nicolette Kressl soll der Steuervorteil rund 200 bis 300 Mark pro Monat betragen, entsprechend den durchschnittlichen Kinderhortgebühren. Wie die Steuererleichterung finanziert werden kann, ist noch unklar.
 
Bild am Sonntag v. 4.3.2001: